Anpassung der Reichweiten an Außenvorgabe

[Hauptautor: Ankordata]

Die Erstellung der Außenvorgaben für die Reichweiten-Anpassung werden im Abschnitt Gewichtungen näher erläutert.

Zur Ermittlung des Ist-Zustandes werden die konstanten halbjährlichen Gewichte herangezogen, die auch das Auswertungstool TOP modular verwendet. Es werden die selben Leistungswerte über die selben Nutzungsdaten berechnet, wie bei der Ermittlung der Außenvorgaben für die Reichweiten-Anpassung. Der Unterschied zwischen Soll und Ist liegt alleine in der Anwendung der verschiedenen Gewichte.

Danach erfolgt die Optimierung der Nettoreichweiten. Hier liegt ein Modell zugrunde, das so wenig wie möglich inhaltliche Querbeziehungen verändert und trotzdem alle Leistungswerte so gut wie möglich für alle Einheiten den Vorgaben annähert. Es werden die Reichweiten für den Tag, die Woche, die vier gleichen Wochentage der letzten vier Wochen und die letzten 28 Tage optimiert. Dabei ist die Tagesreichweite die einzige veränderliche Komponente. Dieses Verfahren optimiert alle über den DIMM erfassten Einheiten und Angebote für jeden genannten Zeitabschnitt. Dadurch, dass dieser komplexe Verarbeitungsschritt über Nacht abgeschlossen werden muss, ist die zeitliche Einschränkung maßgeblich für die Qualität der Anpassung verantwortlich. Es werden demzufolge immer die Einheiten mit dem größten Abstandsmaß zwischen Soll und Ist optimiert.